Sagen Sie mir wie, Herr Professor

Nicht Rechtsanwalt sondern gleich Professor? So wird man erfolgreich.

 

Die Herrscher des Hörsaals, wie kommt man in diese Genossenschaft? Und was ist die Konkurrenz?

Viele Studenten stellen in den ersten Vorlesungen fest dass der Professor übermässig von sich selbst überzeugt ist. Woran liegt dass? Sind die wirklich so gebildet wie Sie meinen oder sind Sie nur “eingebildet”? Zum einen könnte es daran liegen dass Sie einiges leisten mussten vor dem Sie sich als Hochschullehrer durch den Ruf an eine Universität nun zur akademischen Elite gehören. Doch vor dem dass geschehen kann muss einiges passieren. Examen, Promotion, Habilitation, bis Anfang dreißig kann es durchaus schon einmal dauern bis man dann endlich an einer Universität unterrichten darf. Aber Professor ist man deshalb immer noch nicht sondern nur Privatdozent. Erst wenn man dann sich als Privatdozent bewiesen hat dass man der Wissenschaft was bedeutendes beitragen kann und Sie mit dem Unterricht zufrieden sind und dann zusätzlich noch berufen wird darf man auch tatsächlich auch den ehewürdigen Title Professor vor dem Namen setzen. Leider ist dass dann aber auch schon in einem Alter wo die ehemaligen meist weniger akademisch qualifizierten Kollegen schon um die dritte Beförderung werben oder Kinder bekommen. Bei einem reinen Akademiker fängt dann erst die Karriere an, oder auch nicht. Viele angehenden Akademiker lassen sich oft auch vor diesen Voraussetzungen abschrecken.

 

Obwohl die Aussichten recht schlecht aussehen meinen auch viele Professoren und angehenden Jungakademikern dass eine solche Karriere auch geplant werden kann.

 

Der Plan

Nun 5 Jahre nach der Habilitation sollten es schon mindestens sein denn der frühe Vogel fängt den Wurm. Theoretisch kann man nach dem 50. Lebensjahr immer noch eine Professur erwerben aber eben ist dass nicht so wahrscheinlich. Erstmal bewirbt man sich genau so wie überall anderswo auch, auf Anzeigen im Internet oder diversen Zeitungen. Die vielversprechenden Kandidaten mit mehrfach ausgezeichneten Promotionen werden dann zu einem Termin geladen wo Sie unter genauer Beobachtung von mittleren Lehrstuhl Mitarbeiter und andere Lehrstuhlinhabern beobachtet werden. Wenn dann alles klappt werden Sie manche Kandidaten berufen, doch natürlich geht dass erst wenn eine Stelle überhaupt erstmal frei wird.

 

Recherche als Spezialgebiet

Manche Kandidaten gehen durch den ganzen Prozess nur am Ende dann herauszufinden dass ihr Lehrstuhl von den Regeln der Bürokratie abgeschafft worden sind. Um dies zu vermeiden gibt es viele angehenden Akademiker die rechtzeitig recherchieren welche Lehrstühle es am längsten gibt und in welchem Bereich es die meisten Stellen gibt. Berichtet wird auch dass manche schon als wissenschaftliche Assistenten recherchieren wie alt der Lehrstuhlinhaber ist. Was auch manche für Ratsam halten ist wenn man in mehreren Fachbereichen publiziert um dann Chancen auf verschiedene Bereiche zu haben. Bei den Regeln der Karriere gilt eine Grundregel: planen, planen, planen.

 

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